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„Standortmitte“ Hier entstehen die größten Kunstwerke Europas

50 Meter hoch, 90 Zentimeter Durchmesser, 46 Tonnen schwer: Ein leuchtend roter Koloss auf dem Kölner Verteilerkreis vor der A 555. Und 22 Kilometer weiter, auf dem Bonner Verteilerkreis, noch einer: Zwei Teile der Skulptur „Standortmitte“ des Kölner Künstlers Lutz Fritsch.

Für den 53-Jährigen, der schon eine Bibliothek im ewigen Eis der Antarktis und die Großskulptur „Rheinorange“ an der Ruhr errichtete, das Ende eines langen Traums: „1989 hatte ich erstmals die Idee einer raumübergreifenden Skulptur“, erzählt er. Zwischen Köln und Bonn verläuft die älteste Autobahn der Welt wie ein Nervenstrang. Und der Mensch stellt die Verbindung dar.

Wenn man in Zukunft auf der A555 fährt, dann sieht man die eine Skulptur so gerade noch im Rückspiegel, während die andere sehr bald vor einem auftaucht!“Das eine Million Euro teure Projekt „Standortmitte“, finanziert vom Land NRW und der Sparkasse Köln-Bonn, soll Schmuckstück der Regionale 2010 werden.

Seit Dezember ackern 81 Mitarbeiter und 23 Firmen an seiner Umsetzung, haben Stahl geformt, geschweißt, geschliffen. Nächste Woche werden die Rohre in Wesseling in der Farbe „Verkehrsrot“ lackiert. Am 12. und 13. September ist es so weit: Dann werden die roten Riesen auf 70 Meter lange Transporter geladen und auf den Verteilerkreisen in ihr Fundament eingelassen. 2,60 Meter ragen sie dann ins Erdreich und 50 Meter in den Kölner und Bonner Himmel. Die größten Kunstwerke Europas.

Quelle: Kölner Express

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